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Änderungen im EEG

Vergütungssätze, Beispielrechnung, Bonus für selbst genutzten PV-Strom, Eigenverbrauchs Berechnung

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Klaus Luft (*1941), dt. Topmanager

Ich halte die Solar-Technologie für die am meisten unterschätzte Zukunfts- entwicklung.

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Photovoltaik von A bis Z

Photovoltaik von A-Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Abschattung,
direkte Sonnenstrahlung wird durch Gegenstände, z.B. Kamine, Bäume oder Antennen gemindert. Der dadurch entstehende Schattenwurf führt zu Ertragseinbußen der Solarstromanlage.

AM,
Abk. engl. air mass, Maß für Dicke der Luftmasse. Die Luftmasse beeinflusst die spektrale Zusammensetzung des Sonnenlichts, welche die Erdoberfläche (Erdatmosphäre) erreicht. In Mitteleuropa beträgt die air mass im Schnitt 1,5.

Amorphes Silizium,,
Atome in amorphem Material sind unregelmäßig angeordnet (amorph: griech. gestaltlos). Wegen der Schichtdicken von nur 0.5 µm ist die Produktion mittels der Dünnschichttechnologie besonders kostengünstig. amorphe Solarzelle, Solarzelle aus amorphem Silizium. Wird mit Hilfe der Dünnschichttechnik hergestellt.

Amortisationszeit,
Zeit, in der eine Solarstromanlage durch Stromerzeugung die Investitionskosten wieder einspielt. Die Amortisationszeit ist abhängig von der Einspeisevergütung und deren Laufzeit, den Investitionskosten sowie dem Jahresenergieertrag der Anlage. Nicht zu verwechseln mit der Energierücklaufzeit.

Antireflexschicht,
wenige Millionstel Millimeter dünne, transparente Schicht, die Reflexionsverluste minimiert. Licht, das von der Oberfläche der Solarzelle reflektiert wird, kann nicht absorbiert werden und trägt somit nicht zur Stromerzeugung bei. Die Antireflexschicht erhöht bei Solarzellen also die Lichtausbeute und somit den Wirkungsgrad.
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Becquerel,
Alexandre-Edmond, franz. Physiker, entdeckte im Jahre 1839 den photovoltaischen Effekt: Bei Bestrahlung einer Silberelektrode in einem Elektrolyt tritt eine elektrische Spannung auf. Photovoltaik.

Bypass-Diode,
parallel zu einem Zellenstrang geschaltete Diode, die bei Abschattung einzelner Solarzellen (in einer Reihenschaltung) den Strom der übrigen Stränge an dieser vorbeileitet. hot spot.
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COM-Card,
(Netzwerkkarte) Kommunikations-Verbindung zwischen Wechselrichtern untereinander einschließlich Datenlogger.
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Datenlogger,
(Datenaufzeichnungsgerät), Daten aus dem Wechselrichter und die Ertragswerte von Solarstromanlagen werden auf einem Datenlogger über längere Zeiträume aufgezeichnet.

Degradation,
(Leistungsminderung) Dieser Effekt tritt bei amorphen Silizium-Solarzellen auf. Nach etwa 1.000 Sonnenstunden stabilisiert sich die Leistung dann im Bereich der vom Hersteller angegeben Nennleistung. amorphes Silizium.

diffuse Strahlung,
tritt auf, wenn die direkte Solarstrahlung an Wolken und Atmosphärenpartikeln gestreut wird. Es handelt sich also um Strahlung, die keine definierte Richtung von der Sonne auf den Beobachtungspunkt auf der Erdoberfläche aufweist. direkte Strahlung.

direkte Strahlung,
Sonneneinstrahlung, die auf direktem Weg von der Sonne die Erdoberfläche erreicht. Zur direkten Sonneneinstrahlung addiert sich die diffuse Strahlung.

Dünnschichtsolarzelle,
Bezeichnung für dünne Solarzellen, Herstellungsprozess erfolgt ohne Wafer (kristallines Silizium). Dieser Prozess kann mit erheblich geringerem Energieaufwand durchgeführt werden.
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EEG,
Abk. für Erneuerbare-Energien-Gesetz

Effizienz,
Wirkungsgrad

Einkristall,
direkte Sonnenstrahlung wird durch Gegenstände, z.B. Kamine, Bäume oder Antennen gemindert. Der dadurch entstehende Schattenwurf führt zu Ertragseinbußen der Solarstromanlage.

Energierücklaufzeit,
die Zeit, die eine Solarstromanlage braucht, um die bei der Herstellung benötigte Energie zu erzeugen.

ENS,
Abk. für Einrichtung zur Netzüberwachung mit jeweils zugeordnetem Schaltorgan

EVU,
Abk. für Energieversorgungsunternehmen
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Globalstrahlung,
gesamte Strahlungsenergie der Sonne, die pro Zeiteinheit auf eine horizontale Fläche auf der Erdoberfläche fällt. Die globale Einstrahlung setzt sich aus diffuser Strahlung und direkter Strahlung zusammen. Sie beträgt etwa 1.000 W/m² bei einem senkrechten Einfall der Sonnenstrahlen. Berücksichtigt man die geographische Lage und die unterschiedliche Zahl der Sonnenstunden im Jahr, so beträgt die jährlich eingestrahlte Energie pro Jahr in Deutschland etwa 1.000 kWh/m2, am Äquator 2.200 kWh/m².
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Hot Spot,
entsteht bei Abschattung einer einzelnen Solarzelle. In einem Modul sind mehrere Zellen zu einem Modulstring in Reihe verschaltet. Eine verschaltete Zelle verhält sich wie ein elektrischer Widerstand und kann sich, wenn der Strom der übrigen Zellen hindurchfließt, bis zur Zerstörung erhitzen. Um dies zu vermeiden, werden Bypass-Dioden parallel zu den Zellen geschaltet.

Hinterlüftung,
bei ausreichender Hinterlüftung bleibt die Temperatur der Solarmodule am geringsten und damit deren Wirkungsgrad am höchsten.
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I-U-Kennlinie,
Strom(I)-Spannungs(U)-Kennlinie, stellt das charakteristische Verhalten einer Solarzelle dar. Dabei wird der Solarzellenstrom über der angelegten Spannung aufgetragen.

Inselsystem,
Solarstromsystem, das ohne Netzkopplung zur Energieversorgung eines isoliert gelegenen Verbrauchers beiträgt, z.B. in den Bergen oder in ländlichen Gegenden.
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Maximum Power Point,
(Abk. MPP) engl. für Punkt maximaler Leistung. An diesem Punkt der I-U-Kennlinie einer Solarzelle kann die maximale Leistung entnommen werden. Durch MPP-Tracking kann dieser Punkt in jedem Betriebszustand gefunden und eingestellt werden.

monokristallines Silizium,
Bezeichnung für Silizium, das in Form von Einkristallen vorliegt.

MPP-Tracking,
Nachregeln der Leistungsentnahme, so dass eine Solaranlage ständig am Maximum Power Point betrieben wird. Dies vermeidet elektrische Leistungsverluste. Gehört zur Ausstattung eines Ladereglers und eines Wechselrichters.

Modulwirkungsgrad,
Verhältnis der abgegebenen Energie zur eingestrahlten Energie, bezogen auf die Modulfläche. Achtung: Ein hoher Modulwirkungsgrad kann durch geringe Abstände der Zellen vom Rand entstehen (Verschmutzungsgefahr).
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Nachführung,
spezielles Halterungssystem, bei dem die Ausrichtung der Solarmodule ständig dem aktuellen Sonnenstand nachgeführt wird, so dass die Sonnenstrahlung senkrecht auf die Solarzelle fällt.

Neigungswinkel,
Winkel zwischen der Solarzelle und der Horizontalen/Waagerechten. Je nach Breitengrad des Aufstellungsortes der Solarstromanlage gibt es einen unterschiedlichen optimalen Neigungswinkel.

Nennleistung,
maximal mögliche Leistungsabgabe eines Moduls, gemessen bei Standard Test Conditions (STC). Wird in Einheiten von Watt-peak (Abk. Wp) gemessen.

Netzkopplung,
Anschluss der Solarstromanlage über einen Wechselrichter an das Netz des Stromversorgers zwecks vollständiger oder teilweiser Einspeisung des photovoltaisch erzeugten Stroms. Netzgekoppelte Solarstromanlagen benötigen keinen Energiespeicher.
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Payback Period/Time
siehe Amortisationszeit

Performance Ratio,
Bewertungskriterium für Solarstromanlagen, welches unabhängig von der Ausrichtung der Solarstromanlage und der Globalstrahlung ist. Performance Ratio ist definiert als das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Ertrag der Solarstrom-Anlage und dem theoretisch möglichen Energieertrag.

photovoltaisches Prinzip,
beschreibt die Entstehung einer elektrischen Spannung in einem Halbleiter, einem Farbstoffmolekül o.ä., wenn bei Einstrahlung von Licht Ladungsträger angeregt werden. Extrahiert man die Ladungsträger, so kann man elektrische Energie in Form von Strom gewinnen. Das p.P. wurde von Becquerel entdeckt.

polykristallines oder multikristallines Silizium,
besteht aus kleinen zusammenhängenden Kristallen, die eine Größe von einigen Millimetern bis Zentimetern haben. Dadurch ist eine einfachere Herstellung gegenüber monokristallinem Silizium möglich.

Photovoltaik,
(Abk. PV) ist die Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie durch Solarzellen in elektrische Energie (Strom) umgewandelt wird.
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Reflexionsverluste,
Licht, das von der Oberfläche der Solarzelle reflektiert wird und damit nicht mehr zur Stromerzeugung beitragen kann. Dagegen hilft eine Antireflexschicht.
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Silizium,
chemisches Element, das vier Bindungen mit Nachbar-Atomen eingehen kann. Silizium ist der Halbleiter, der bisher für die Halbleiterindustrie und die Photovoltaik die wichtigste Rolle spielt. Der Rohstoff Siliziumdioxid (Sand) kann zu monokristallinem, polykristallinem oder amorphem Silizium verarbeitet werden.

Sonnenkollektor,
wandelt absorbiertes Sonnenlicht direkt in Wärme um. Diese wird durch eine Flüssigkeit mit hoher Wärmekapazität (z. B. Wasser oder Öl) aufgenommen, transportiert, und in einen Wärmetauscher abgegeben.

Standard Test Conditions,
[(Abk. STC)] engl. für Standard Test Bedingungen. Messung der maximalen Nennleistung eines Solarmoduls unter einem AM 1.5-Sonnenspektrum bei einer Zellentemperatur von 25°C und einer Einstrahlung von 1000 W/m².

String (Modulstring),
Bezeichnung für mehrere in Reihe geschaltete Solarzellen eines Moduls.
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TAB,
Abk. für Technische Anschlussbedingungen
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VDEV,
Verband der Elektrizitätswirtschaft
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Wafer,
Bezeichnung für eine dünne Scheibe aus Halbleitermaterial. Wird als Trägermaterial zur Herstellung von Computerchips und Solarzellen verwendet. Die Scheiben werden in der Regel von Halbleiterblöcken gesägt und sind 0,2 bis 0,3 Millimeter dick.

Watt-Peak,
(Abk. Wp), Maß für die Leistungsfähigkeit von Solarzellen und Modulen. Dabei wird die maximal abgegebene elektrische Leistung bei senkrechter Einstrahlung eines AM 1.5 Sonnenspektrums gemessen. Modulpreise werden üblicherweise in €/Wp angegeben.

Wechselrichter,
Wandelt den Gleichstrom der Solarzellen in Wechselstrom um. Der Wechselrichter entnimmt der Solarstrom-Anlage die Leistung am Maximum Power Point.

Wirkungsgrad,
Verhältnis der abgegebenen zur eingebrachten Energie.
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Zellenwirkungsgrad,
Verhältnis der abgegebenen Energie zur eingestrahlten Energie bezogen auf die Fläche einer Zelle
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